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Im Januar 1999 wurde die Bundesarbeitsgemeinschaft der unabhängigen Erwerbsloseninitiativen
(BAG-E) auf der Grundlage der Plattform für eine andere Arbeit
als Zusammenschluss von autonomen Erwerbslosengruppen/ -initiativen und Einzelpersonen gegründet. Die
politischen und organisatorischen Wurzeln der BAG-E reichen jedoch zurück in die achziger Jahre, als sich
nach dem 1. Bundeskongress der Arbeitsloseninitiativen 1982 die "Bundesarbeitsgruppen der Initiativen
gegen Arbeitslosigkeit und Armut" formierten (Geschichte).
Eine zentrale Grundsatzposition der "alten" BAG, die
Existenzgeldforderung, wird auch von der BAG-Erwerbslose vertreten und weiterentwickelt.
Neben der Organisierung und inhaltlichen Fundierung von politischem Widerstand von Erwerbslosen,
prekär Beschäftigten und Ausgegrenzten, versucht die BAG-E auf der Basis eines
systemkritischen Ansatzes eine oppositionelle Praxis in Bündnissen mit anderen Gruppen und
Initiativen zu entfalten.
Ein wichtiger Aspekt der politischen Praxis lebt in der täglichen Arbeit der Initiativen vor Ort
in Form von Beratung und offensiver Unterstützung von Betroffenen bei Problemen mit den Ämtern.
Auf eine knappe Formel gebracht heißt es hier:
Rechte und Ansprüche durchsetzen!
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